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Artjomka, meist nur Artjom genannt, (im russischen Артём) ist der Protagonist der Bücher Metro 2033 und Metro 2035, des Spiels Metro 2033 und von Metro Last Light.

SpieleBearbeiten

Metro 2033Bearbeiten

Er verteidigt zusammen mit Hunter, einem alten Freund von Alex und Ranger, und Alex die WDNCh vor den Nosalis. Seit geraumer Zeit hat die Station mit Angriffen von den Schwarzen zu kämpfen. Alex' guter Freund Hunter bittet ihn, sollte er bis zum nächsten Morgen nicht wieder auftauchen, zur Polis zu reisen und um Unterstützung für seine Station zu bitten. Artjom kommt dieser Bitte nach.

Auf zahlreichen Umwegen, auf denen er neue Bewohner der Metro und zahlreiche neue Fraktionen kennenlernt, gelangt er zur Polis. Er übergibt Miller Hunters Zeichen und Artjom soll vor dem Rat seine Mission und die Lage der WDNCh erklären. Der Rat lehnt es jedoch, zu Millers Überraschung, ab, seiner Station zu helfen. Enttäuscht über das Ergebnis verrät Miller ihm, dass die Ranger an der Oberfläche einige intakte Raketenstartrampen entdeckt haben und sie lediglich die Kommandozentrale D6 finden müssen, um diese gegen die Schwarzen einsetzen zu können. Daraufhin reist Artjom mit Miller und Danila zur Bibliothek, wo sich in einem geheimen Militärarchiv Dokumente befinden sollen, in denen die Lage der Kommandozentrale verzeichnet sind. In D6 angekommen, kämpfen sie gegen die Biomasse und können den Reaktor wieder in Gang setzen. Zusammen mit Miller erkämpft er sich den Weg zum Ostankino-Turm und kann den Ziellaser auf den Botanischen Garten ausrichten. Je nachdem wie viele Moralpunkte man hat, tötet man die Schwarzen oder kann sie retten.

Im Spiel dauert seine Reise rund 8 Tage.

Metro: Last LightBearbeiten

Artjom ist nun ein Sparta Ranger und lebt in D6, allerdings hat er seit der Vernichtung der Schwarzen immer wieder Alpträume von Ihnen. Eines Tages wird er von seinem alten Freund Khan geweckt, der ihm mitteilt, dass er einen lebendigen Schwarzen im Botanischen Garten gesehen hat. Artjom geht mit Khan zu seinem Vorgesetzten Oberst Miller, der die Eleminierung des Schwarzen befiehlt, was Khan als großen Fehler sieht. Artjom wird mit Millers Tochter Anna zum Botanischen Garten geschickt um ihn zu finden. Sie finden den Schwarzen, welches sich als kleines Kind herausstellt. Zur Eliminierung kommt es allerdings nicht, den Artjom und der Schwarze werden von den Faschisten des Vierten Reichs gefangen genommen. Artjom gelingt mit einem weiteren Gefangenen, dem Kommunisten Pavel, die Flucht. Auf dem Weg zur Theater-Station überwinden sie viele Gefahren und werden Freunde. Doch beim Theater angekommen verrät Pavel Artjom und bringt ihn zu seinen Vorgesetzten, Generalsekretär Moskwin und General Korbut, die Informationen über den Schwarzen wollen. Ihm gelingt erneut die Flucht und findet Pavel, der ihm, kurz bevor er entwischt, den Aufenthaltsort des Schwarzen verrät. Artjom geht danach an die Oberfläche zum Ranger Aussenposten in einer Kirche. Dort trifft er auch Anna wieder, aber kurz darauf wird der Außenposten von den Roten angegriffen. Angeführt werden sie von dem Ex-Ranger und rotem Spion Letsnisky. Artjom und Anna überleben, letztere wird als Geisel mitgenommen. Artjom kämpft sich durch die von Mutanten verseuchten Katakomben der Kirche und gelangt zurück in die Metro. Er gelangt in eine Station wo die Roten mit einer Biowaffe alle Bewohner getötet haben. Artjom findet und befreit Anna, aber beide gelangen in Kontakt mit dem Virus, bevor die Hanse und Khan sie rettet. Im Glauben, dass sie sterben werden, schlafen Artjom und Anna miteinander. Als feststeht dass sie beide nicht infiziert sind, sucht Artjom Khan auf, um mit ihm den Schwarzen zu finden, was ihnen auch gelingt. Artjom beschliesst, für seine Sünden Buße zu tun und macht es sich zur Aufgabe, den kleinen zu beschützen. Über die Oberfläche machen sie sich auf dem Weg zur Polis, wo eine Friedenskonferenz zwischen den vier großen Fraktionen (Ranger/Polis, Rote Linie, Viertes Reich und Hanse) abgehalten wird. Auf dem Weg dorthin besiegen sie Letsnisky und Pavel. Als sie auf Miller und Khan treffen, spürt der Kleine dass einige seiner Verwandten in einem Raum in D6 einen Winterschlaf halten. In der Polis eingekommen nutzt der kleine Schwarze seine Fähigkeiten um Generalsekretär Moskwin zu verhören. Er gibt zu, das die Friedenskonferenz nur eine Ablenkung ist und General Korbut gerade D6 stürmt. Artjom, Miller, Khan und die übrigen Ranger fahren daraufhin nach D6 und es kommt zur finalen Schlacht. Die Ranger wehren unter schweren Verlusten Welle um Welle ab, aber als ein gepanzerter Zug ihre Stellungen rammt, sind sie machtlos. Am Boden und von Roten umzingelt, scheint es nur noch einen Ausweg zu geben: D6 zu zerstören.

Je nachdem wieviele Moralpunkte der/die Spieler/in gesammt hat, gibt es zwei Enden:

1) Artjom sprengt den Bunker zusammen mit sich selbst und den Roten in die Luft. Anna berichtet ihrem und Artjoms Sohn von den Heldentaten seines Vaters.

2.) das gute Ende: Bevor Artjom die Sprengung auslösen kann, kommen die Schwarzen zu Hilfe und besiegen Korbuts Armee. Artjom und der kleine Schwarze verabschieden sich, zugleich verspricht letzterer mit den anderen eines Tages wiederzukommen.

BücherBearbeiten

Metro 2033Bearbeiten

Artjom wurde einige Tage vor dem atomaren Holocaust geboren. Bis zu seinem fünften Lebensjahr lebte er mit seiner Mutter an der Timirjasewskaja, bis riesige Ratten diese Station überrannten und alles verschlangen. Artjom überlebte nur, weil er von Suchoj (Onkel Sascha) gerettet wurde. Beide ließen sich an der WDNCh nieder und Suchoj brachte es nicht fertig, Artjom wegzugeben und wurde sein Stiefvater. Im Alter eines Teenagers ging er mit zwei Freunden, Schenja und Witali, zu einer Station im nördlichen Tunnel, um diese zu erforschen. Dabei öffneten sie das hermetische Tor, das zur Oberfläche führt. Durch ein Heulen von oben gerieten sie in Panik und ergriffen die Flucht, ließen dabei aber das Tor offen. Einige Zeit später wurden die Schwarzen das erste Mal gesichtet.

Bei einer Schicht als Wachposten lernt Artjom Hunter kennen, ohne mehr von ihm zu erfahren. Die WDNCh leidet zunehmends an Angriffen der Schwarzen und es ist ungewiss, wie lange sie die Station noch halten können. Bei einem Treffen mit Suchoj lernt Hunter besser kennen, merkt, dass es ein alter Freund seines Stiefvaters ist. Nach einem längeren Gespräch zwischen Hunter und Suchoj bittet Hunter Artjom, sollte dieser nicht wiederkommen, seine Nachricht zur Polis zu bringen und einem Mann namens Melnik diese zu übergeben. Unterwegs lernt er die verschiedensten Leute kennen und kommt dabei mehrere Male fast ums Leben. Schließlich kommt er bei der Polis an und übergibt die Patrone mit der Nachricht an Melnik. Doch wie im Spiel lehnt es der Rat ebenfalls ab, seiner Station zu helfen. Daraufhin, soll er mit Danila, Melnik und Nummer 10 zur Bibliothek gehen und ein geheimnisvolles Buch finden. Im Austausch dafür, will Danila ihm einen Umschlag geben, der Informationen enthält, wie man seine Station dennoch helfen könnte. Artjom kann das Buch nicht finden und Danila wird von einem Bibliothekar getötet. Danila übergibt ihm den Umschlag dennoch. Da er nicht mehr zur Polis zurückkehren kann, soll er sich mit Melnik bei der Smolenskaja-Station treffen. An der Oberfläche kämpft er gegen einige Heuler und erreicht schließlich die Station. Von dort geht er mit Melnik zur Kiewskaja-Station. Artjom will gemeinsam mit Anton dessen Sohn Oleg suchen, der vor kurzen verschwunden ist. Sie kriechen durch einen engen Schacht und begeben sich zur Park Pobedy-Station. Unterwegs werden sie von zwei Pfeilen betäubt und zur Station gebracht, wo der Stamm des Großen Wurms heimisch ist. Melnik und einige andere Kämpfer können Artjom, Anton und Oleg befreien und sich aus der Station heraus kämpfen. Nachdem sie einige Tunnel und geheime Stationen hinter sich gelassen haben, werden sie von einer biologischen Waffe angegriffen, die einst im Krieg über dem Kremel abgeworfen wurde. Nach einigen verlusten können sie schließlich fliehen. Melnik schickt Artjom und Ulman zum Prospekt Mira, wo sie 12 Stunden warten sollen und dann an die Oberfläche gehen sollen, um so nah wie möglich an den Botanischen Garten zu gelangen. Vorher geht Artjom jedoch noch ein letztes mal zur WDNCh, um zu schauen, wie die Lage dort ist. Er stellt erschrocken fest, das sie von den Schwarzen förmlich überrannt wurde und es sehr viele Tote gab. Er spricht ein letzte mal mit Suchoj und verabschiedet sich von ihm. An der Oberfläche angekommen, versteckt er sich in einer alten Blechhütte, da über ihm ein Mutant kreist. Ulman kommt rechtzeitig, um Artjom retten zu können und fahren zum Botanischen Garten. Sie sollen einen möglichst hohen Punkt suchen, den sie auf dem Ostankino-Turm finden. Später werden die Raketen von D6 aus mittels Ziellaser zum Botanischen Garten geschickt und dieser samt der Station und den Schwarzen zerstört. Während dessen versteht Artjom, das die Schwarzen mit ihm kommunizieren wollten, um sich mit den Menschen zu verbünden. Als er dies begriff war es schon zu spät, da die Raketen bereits in den Botanischen Garten einschlugen.

Im Buch dauert seine Reise rund drei Wochen.

Metro 2034Bearbeiten

In Metro 2034 hat Artjom keine tragende Rolle mehr, wird allerdings von Melnik während eines Gespräches mit Hunter erwähnt. Artjom ist mittlerweile verheiratet und lebt wieder an der WDNCh.

Der in dem Buch gegen die Infektion kämpfende Soldat, ist nicht der Artjom, von dem der erste Teil (Metro 2033) handelt.

Metro 2035Bearbeiten

Ein Jahr nach dem Kampf im Bunker von D6 lebt Artjom mit seiner Frau Anja wieder bei der WDNCh. Sie führen eine (inzwischen) unglückliche Ehe. Artjom hat vor einem Jahr den Orden verlassen und geht jetzt beinahe täglich an die verstrahle Oberfläche und setzt sich den Gefahren dort aus, da er davon überzeugt ist, dass es noch weitere Überlebende auf der Welt gibt. Die Bewohner der WDNCh missbilligen Artjoms Verhalten und halten ihn langsam für verrückt, doch haben sie nicht vergessen, dass er damals ihr Heim gerettet hat. Dieser tägliche Rundgang an der Oberfläche führt auch zu Problemen in Artjoms Ehe. Anja möchte mit Artjom ein ganz normales Leben führen und Kinder mit ihm haben, aber Artjom will in der grausamen Welt der Metro keine Kinder zeugen. Und mit jedem Ausflug an die Oberfläche sinken ihre Chancen, überhaupt ein gesundes Kind zu bekommen. Als dann eines Tages ein alter Mann namens Homer an Artjoms Station kommt, um über ihn und seine Heldentat (die Zerstörung der Schwarzen) ein Buch zu schreiben, verändert sich Artjoms Lage drastisch. Der alte Mann erklärt ihm, dass er von einem Freund erfahren hat, dass es gesicherte Funksprüche von anderen Städten gab. Das ist Grund genug für Artjom, sein gemeinsames Leben mit Anja an der WDNCh hinter sich zu lassen und gemeinsam mit Homer sofort aufzubrechen.

((Spoilergefahr an alle die das Buch NICHT gelesen haben!))

Der Weg zur Teatralnaya, wo der Funker lebt, führt über die Hanse, die derzeit aufgrund der Verbreitung einer Pilzinfektion mit einem „weißen Schimmel“ eine Quarantäne ausgerufen hat. Anja, die Pilze züchtet, hatte Artjom zuvor indirekt beschuldigt, aufgrund der mitgebrachten Strahlung von der Oberfläche Schuld an der Epidemie zu sein. Sie treffen an den Absperrungen den „Gülle-Broker“ Ljocha, der sie mittels Bestechung in die Ringlinie bringen will. Die Helden werden jedoch von Boris Swinolup, einem Sicherheitschef der Hanse, festgenommen und verhört. Zudem werden sie der Spionage für die Rote Linie beschuldigt, wodurch eine Flucht aussichtslos erscheint. Artjom droht schließlich durch das Zeigen seiner Tätowierung am Arm, dass hier eine Operation des Ordens behindert wird. Aus Angst vor Konsequenzen lässt sie Swinolup laufen und mit einer Eskorte zur Nowoslobodskaja bringen, die eine Satellitenstation mit der Mendelejewskaja bildet.

Die Station ist vollends überflutet, die dort lebenden Personen hausen in absoluter Armut und Hunger und fristen ihr kümmerliches Dasein auf erhöhten Plattformen. Auf die Frage, wie sie in dem überfluteten Tunnel zur Nachbarstion Tsvetnoy Bulvar kommen sollen, bekommen die Helden keine klare Antwort. Auf der Suche nach Nahrung, treffen Artjom und seine Begleiter auf den Geschäftsmann Oleg, der Besitzer des einzigen Huhns an der Station ist und ihnen den Erwerb eines Eis anbietet. Aufgrund der entstandenen Auseinandersetzungen mit den lokalen Obdachlosen regt sich Ljocha auf und wirft die Schale des Eis weg. Da diese als Nahrung für das Huhn dient und so Quelle des Einkommens für Oleg ist, versucht dieser, mit Artjoms Waffe Selbstmord zu begehen. Nachdem die Hanse den schwer Verwundeten nicht aufnehmen will, verlassen die Helden zusammen mit einigen Freiwilligen auf einem Floß die Station in Richtung Viertes Reich.

Während Oleg auf der nächsten Station Tsvetnoy Bulvar von einem lokalen Arzt versorgt wird, erkunden Homer und Artjom die Station, die ein riesiges Bordell ist. Über die Diskussion eines Weges zur Teatralnaya unter Umgehung des Reiches landen sie in einer Bar und betrinken sich (vor allem Artjom). In halb bewusstlosem Zustand vertraut sich Artjom einem Nazi-Werber an und verbringt die Nacht komatös mit einer Prostituierten, die die ganze Nacht mit einem merkwürdigen Kunden redet. Es stellt sich später heraus, dass dies Sasha ist, die seit den Ereignissen aus Metro 2034 von Homer gesucht wird. Am nächsten Tag wacht er ausgeraubt, mit Zigarettenglut auf der Hand und einer halb ausgebrannten Ordens-Tätowierung auf. Nachdem er von Homer und Ljocha gefunden wurde (Oleg ist inzwischen tot) und ein Versuch, die Station Sretensky Bulvar zu erreichen, erfolglos bleibt, schließen sich die Helden den Freiwilligen an, die sich ins Reich zu den Nazis aufmachen.

An der Tschechowskaja angekommen, werden sie einer Musterung unterzogen. In den vergangenen zwei Jahren, seit Artjom das erste Mal bei den Faschisten war, haben diese ihre Ideologie geändert und versuchen nun nicht mehr für die rassistische und ethnische Reinheit der Metro zu kämpfen, sondern deren Bevölkerung „wiederherzustellen“. Die so genannten Degenerierten wie zum Beispiel Menschen mit Behinderung oder Strahlungsschäden werden dabei ausgerottet oder als Sklaven missbraucht. Ljocha übersteht die Musterung scheinbar nicht und wird in einen unbekannten Raum geführt, Artjom und Homer landen schließlich bei Dietmar, einem hochrangigen Faschisten an der Spitze des Reiches. Dieser bedroht Homer und zwingt Artjom zu einem Sabotageakt gegen die unabhängige, aber eher zu den Roten gehörende, Station Teatralnaya, um diese in die Hände zu bekommen.

Mit einer Fernzünd-Mine und einem Funkgerät im Gepäck macht sich Artjom über die Oberfläche auf den Weg zur Teatralnaya. Nachdem er die Leichen von mehreren Söldnern, die anscheinend die gleiche Aufgabe hatten, entdeckt hat, wird er von Unbekannten auf einem Motorrad und einem Geländewagen gejagt. Die Unbekannten, die wahrscheinlich auch die anderen Söldner ermordet haben, lassen vor den Toren der Teatralnaya von ihm ab. Mit dem Pass eines der Toten schleicht sich Artjom in die Station und legt die Mine in der Nähe des hermetischen Tores ab. Auf der Suche nach dem Funker Umbach wird dieser verhaftet, bevor Artjom mit ihm sprechen kann. Artjom, der fälschlicherweise denkt, die KGB-Leute waren auf der Suche nach ihm, versucht den Funker aus den Fängen der Roten zu befreien. Im Gespräch mit dem KGB-Major Hleb Swinolup (Bruder von Boris an der Hanse) verärgert er diesen, so dass Umbach vor den Augen von Artjom erschossen wird. Er gibt nun selbst zu, derjenige gewesen zu sein, der den Sabotageakt verüben wollte, doch in diesem Moment greifen die Faschisten an und zünden die Mine. Im Getümmel kann Artjom die Waffe des Majors an sich reißen und versucht, die anderen Gefangenen zu überreden, mit ihm zu fliehen. Als dies keiner tun will, erschießt er Swninolup und flieht an die Oberfläche. Ohne Schutzausrüstung läuft er im radioaktiven Regen zur Borowizkaja, die zur Polis gehört.

Nachdem ihm als Stalker und Kämpfer des Ordens Einlass gewährt wird, führt Artjom eine hitzige Diskussion mit Melnik, seinem Schwiegervater. Wie bereits Anja und Suchoj, will auch Melnik nichts von irgendwelchen anderen Überlebenden wissen und sorgt sich eher um seine Tochter Anja. Er bittet Artjom, sie zu verlassen, wozu dieser unter der Bedingung zustimmt, dass er den Trupp begleiten darf, der dem Führer des Reiches persönlich einen Brief mit einem Ultimatum überbringen soll. Gemeinsam mit Letjaga, einem seiner alten Kumpane beim Orden, dem er nach dem Bunker-Kampf (Metro: Last Light) durch Blutspenden das Leben gerettet hatte, und zwei weiteren Ordenskämpfern machen sie sich auf den Weg zur Tschechowskaja. Dort werden sie zunächst nicht reingelassen, erst Artom kann durch seine Bekanntheit mit Dietmar in die Station. Während die anderen zurückgeschickt werden, entwendet Dietmar den Brief und schickt Artjom in die Sklaverei an der Puschkinskaja, wo er mit anderen Degenerierten Zwangsarbeit leisten muss. Er trifft dort Homer und Ljocha wieder und kann dem Alten endlich die komplette Geschichte über die Schwarzen erzählen. Während dieser aus der Sklaverei befreit wird, weil er den Faschisten als Autor beim Schreiben einer Geschichte helfen soll, werden Ljocha und Artjom als Kanonenfutter gegen die Roten eingesetzt. Am Kusnezki Most treffen die Faschisten und die Roten, die ebenfalls ihre Häftlinge als „Schutzwall“ vorgeschickt haben, aufeinander. Beide Seiten hacken aufeinander ein, hören aber schließlich auf, als sie merken, dass auch die andere Seite nur vorgeschickt wurde. Artjom fragt die Überlebenden erneut über die Oberfläche aus und erfährt, dass die Roten angeblich eine Funkzentrale in der Stadt Balaschicha bauen, ganz in der Nähe von Moskau. Durch einen Schacht kann er mit Ljocha an die Oberfläche fliehen, wo er das Bewusstsein verliert.

Artjom wird von Ljocha zurück zum Tsvetnoy Bulvar geschleppt, wo er ärztlich versorgt wird. Hier trifft er Sasha wieder, die sich um ihn kümmert und ihn pflegt. Er erfährt allerdings, dass er aufgrund seiner ernsthaften Strahlungsschäden vermutlich nur noch drei Wochen zu leben hat, was ihn aber nur noch mehr dazu antreibt die Wahrheit herauszufinden. Nachdem er Sasha von der Funkstation erzählt hat, vermittelt diese ihm einen ihrer Stalker-Kunden, der einwilligt, Artjom und Ljocha nach Balaschicha zu bringen. Mit dem Kombi des Stalkers namens Saweli entdecken die Helden unterwegs Windräder zur Stromerzeugung und freigeräumte Straßen, was tatsächlich auf Überlebende schließen lässt. Sie finden auch die besagte Funkstation sowie eine Grube mit Unmengen an Leichen. Unter Abwesenheit der meisten Wachen stürmen Artjom und seine Begleiter die Funkzentrale und empfangen dutzende Funksignale aus anderen Städten wie Sankt Petersburg, Wladiwostok, Paris und Berlin. Die Funkmasten stellen sich als Störsender heraus, um den Bewohnern der Metro glauben zu machen, sie seien allein. Aus anderen Städten kommende Personen wurden getötet und in der Grube verscharrt, um den Schein aufrechtzuerhalten.

Saweli entscheidet sich, nach Jekaterinburg zu fahren; Artjom will jedoch die Störsender zerstören und der Metro die Wahrheit sagen. Als er versucht, mit den anderen Städten in Kontakt zu treten, erscheinen drei Leute, die nach eigener Aussage aus der 300 km entfernten Stadt Murom kommen. Nach einem kurzen Austausch über das Leben dort kommt Saweli zurück, verfolgt von zwei LKW, die die Helden umzingeln. Als Artjom mit einem Bagger die Funkmasten zerstören will, wird er überraschend von Letjaga per Funk davon abgehalten. Die Funkzentrale gehöre nicht den Roten und er könne alles erklären, wenn er da sei. Als Letjaga ankommt, erschießt dieser die drei Leute aus Murom und stellt für Artjom eine Verbindung zu Melnik her, der ihm eröffnet, dass der Krieg noch nicht vorbei ist und die Störsender nötig sind, um Moskau vor der Welt zu verbergen. Sie kehren zurück in die Metro und an der Arbatskaja erzählt ihm Melnik, dass die Funkzentrale zur Hanse gehört. Auch wusste man stets, dass Artjom Ausflüge an die Oberfläche unternommen hat und Funkkontakt gesucht hat. Melnik gibt Artjom seine Erkennungsmarke zurück und bittet ihn, zurück in den Orden zu kommen, was er auch tut. Artjom trifft vor dem Beginn einer neuen Operation Anja wieder, die inzwischen von der Funkzentrale weiß. Die beiden diskutieren über ihre Beziehung und Artjom meint, das er sie nicht mehr liebt und alles schiefgelaufen sei, aber Anja hält weiterhin an ihrer Ehe fest. Außerdem klärt sie ihn auf, das Melnik Artjom nur deswegen verschont hat, weil sie ihn immer noch liebt und ihr Vater wiederum sie zu sehr liebt, um ihr den Ehemann zu nehmen.

Artjom bekommt während der Operation mit, dass sie den Roten 20.000 Schuss Munition liefern, worauf er einen Wutanfall bekommt. Schliesslich hat er beim Kampf im Bunker damals viele gute Freunde und Kameraden im Kampf gegen die Roten verloren. Die Anweisung kam von einem mysteriösen Bessolow, dem sogar Melnik unterstellt scheint. Sie gehen zur Komsomolskaja, wo mit der Munition nicht wie gedacht Essen für die Hungernden gekauft wird. Stattdessen werden die Revoltierenden einfach erschossen. Im Gemenge auf der Station stirbt Saweli, Artjom und Letjaga können knapp fliehen. Artjom kommt zu dem Schluss, dass Bessolow hinter allem stecken muss. Gleichzeitig erinnert er sich an seine Nacht mit Sasha und folgert, dass Bessolow ihr Besitzer ist. Er macht sich wieder auf zum Tsvetnoy Bulvar. Dort angekommen, trifft er Homer wieder, der entsetzt darüber ist, dass Sasha nun als Prostituierte arbeitet. Sasha gesteht, dass sie von den Störsendern und allem wusste und Bessolow tatsächlich kennt. Beim Warten auf ihn fällt Artjom aufgrund seiner Strahlenkrankeit in Ohnmacht. Letjaga, Homer und Ljocha werden vom Orden verhaftet.

Eine Woche später erwacht Artjom in einer Art Krankenhaus in einem deutlich besser aussehenden Tunnel. Nach einer Bluttransfusion, Antibiotika und der Pflege durch die Ärzte sind seine Heilungschancen deutlich gestiegen und Artjom versucht herauszufinden, wo er ist. Dabei trifft er auf Bessolow und erfährt endlich die ganze Wahrheit: Die einstige herrschende Elite sowie ehemalige Regierungsvertreter leben seit jeher in der Metro-2 in Saus und Braus und verwalten von dort aus alles, was in der Metro passiert. Alle Fraktionen und jegliche Lebensweisen werden von außen dirigiert und als großartiges Schauspiel inszeniert, um die Leute abzulenken und daran zu hindern, an die Oberfläche zurückzukehren. Nur unter der Erde könnten die Menschen als Nation zusammengehalten werden, an der Oberfläche würden sie sich in alle Winde verstreuen. Er bietet Artjom an, ebenfalls dort zu bleiben, was dieser ablehnt und mit dem Ziel, allen die Wahrheit zu sagen und zur Rückkehr an die Oberfläche zu überreden, woraufhin er in die Metro zurückgebracht wird.

Nach einer enttäuschenden Trennung von Sasha, die bei Bessolow bleiben möchte, wird Artjom in der Polis verhaftet und trifft Letjaga, Homer und Ljocha in der Zelle wieder und erzählt von den Neuigkeiten. Bei einem Kameradschaftsgericht soll der gesamte Orden über das Urteil gegen die drei Deserteure abstimmen, Homer dient hingegen als Zeuge. Die drei planen, dort die ganze Wahrheit zu offenbaren und Flugblätter zu drucken. Zunächst macht Letjaga seinen Report und berichtet von der Funkzentrale, den Beobachtern aus der Metro-2 und dem möglichen Verrat des Ordens. Bevor er zu Ende reden kann, wird er von jemandem aus der Menge erschossen und es kommt zum Tumult und zur Spaltung des Ordens in die Veteranen rund um Artjom und die neuen Ordens-Soldaten von der Hanse rund um Melnik. Diese halten Anja fest und fordern Artjom im Austausch. Artjom lässt sich widerstandslos gegen Anja eintauschen, während Homer sich auf den Weg ins Vierte Reich macht, um die Flugblätter zu drucken. Ljocha soll Bessolow zur Rede stellen.

Während die Bevölkerung die Wahrheit verlangt, tagt der Rat der Polis und berät darüber, was zu tun ist. Der Vorsitzende des Rates gibt schließlich bekannt, dass es Überlebende außerhalb der Metro gibt, der Feind aber nicht besiegt ist, ebenfalls überlebt hat und weiterhin Waffen hat. Die echte Wahrheit wird nicht erzählt, woraufhin Artjom Melnik angreift und verprügelt wird. Ljocha verrät ihn, wird zum Assistenten von Bessolow und genießt die Annehmlichkeiten der Elite. Artjom wird von Timur, einem ehemaligen Kameraden von ihm und Letjaga, zur Flucht verholfen. Er trifft dabei auch wieder auf Homer, der die ganze Geschichte nicht glaubt und keine Flugblätter gedruckt hat. Er will sein Buch auch nicht auf diese Weise beenden und keine Politik-Geschichte, sondern eine echte Heldengeschichte über Artjom schreiben. Bessolow bietet ihm ein Zimmer und eine große Auflage für sein Buch - ein Angebot, das Homer angenommen hat. Verzweifelnd über der Erkenntnis, dass die Menschen die Wahrheit gar nicht erkennen wollen und lieber ihr Leben so weiterleben, wie es ihnen vorgegaukelt wird, bricht Artjom vor Lachen zusammen. Gemeinsam mit Anja flieht er in Sawelis Auto über die Oberfläche zurück zur WDNCh. Timur wird erschossen, als er versucht mit den Verfolgern zu reden. Zuhause an der WDNCh ankommen, gesteht Artjom seiner Frau Anja, dass er nicht ohne sie sein kann. Die beiden versöhnen sich wieder.

Am nächsten Tag berichtet Artjom zuerst seinem Stiefvater Suchoj und später auch allen anderen Bewohnern der Station bei einem gemeinsamen Essen die Wahrheit über die Metro. Währenddessen soll Artjom unter Androhung einer Blockade der Station an die Hanse ausgeliefert werden. Aufgrund der Pilz-Epidemie ist die WDNCh auf die Lieferungen der Hanse angewiesen, wodurch die Drohung für die hungrigen Menschen an der Station ernst ist. Artjom versucht, die Menschen zu überreden, mit ihm an die Oberfläche zu kommen, aber nur Anja will ihm folgen. Alle anderen nennen ihn weiterhin einen Verrückten, einige sogar einen Verräter, der sie an die Feinde Russlands ausliefern will. Selbst Suchoj bleibt schließlich an der Station um sich um die Leute zu kümmern. Am Ende des Buches brechen Artjom und Anja mit Sawelis Auto nach Wladiwostok auf, um ein neues Leben zu beginnen.

AuftritteBearbeiten

830px-Artyom's room in Exhibition

TriviaBearbeiten

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  • Artjom sammelt Postkarten aus Allerwelt.
  • Artjoms bester Freund ist Schenja. Mit ihm macht er sich auch auf die Versorgungstour nach Riga.
  • Im Level Das Depot, wo Artjom mit der Draisine entgleist, kann man hören, wie er das Wort Fuck ruft. Dies ist ein Überbleibsel aus dem Test-Build des Spiels. Dieses Wort ist in Englisch, egal welche Sprache man ausgewählt hat.

QuellenBearbeiten

  • Dieser Artikel in der englischen Metro Wiki: Artyom
  • Metro 2033 Novel, Dmitry Glukhovsky
Charaktere aus der Metro Welt
Ranger Artjom - Danila - Hunter - Boris (Ranger) - Miller - Pawel (Ranger) - Wladimir - Ulman - Stepan - Krasnow
Sonstige Charaktere Bourbon - Khan - Eugene - Boris (Exhibition) - Andre - Maxim Komarow - Pjotr Andrejewitsch - Michail Porfirjewitsch - Anton - Oleg - Tus - Alex - Bettelnder Junge - Pawel (Exhibition) - Chef - Sergej Sergejewitsch - Nikki - Igor - Micha - Sascha - Sascha's Mutter - Der Führer - Michalytsch - Nikolaj - Lew - Peter - Kirill - Petro - Leonid - Homer - Sascha (Metro 2034) - Semjon - Serjoscha - Tretjak - Katja - Wodjanik - Iwan Merkulov - Pascha - Onkel Jewpat - Wadim Sasonow